Magnetisches Herzfluid — Könnte Schlaganfälle künftig verhindern

Magnetische Flüssigkeit, die ins Herz injiziert wird, könnte Schlaganfälle verhindern, glauben Wissenschaftler

Millionen von Menschen haben eine Herzrhythmusstörung namens Vorhofflimmern, bei der die oberen Kammern des Herzens oder Vorhöfe chaotisch statt in einem gleichmäßigen, koordinierten Rhythmus schlagen.

Für viele können die Symptome mild sein, mit Herzklopfen, Müdigkeit oder Atemnot, aber die größte Gefahr ist etwas weit Ernsteres – ein Schlaganfall.

Im Herzen befindet sich ein winziger Beutel, der als linkes Vorhofohr bezeichnet wird. Wenn das Herz unregelmäßig schlägt, kann sich Blut in diesem Beutel ansammeln und stillstehen, anstatt normal zu fließen – und stehendes Blut neigt dazu, zu gerinnen.

Wenn eines dieser Gerinnsel sich löst und zum Gehirn wandert, kann es den Blutfluss blockieren und einen Schlaganfall verursachen.

Vorhofflimmern macht Sie etwa fünfmal wahrscheinlicher, einen Schlaganfall zu erleiden. Die Frage für Forscher war daher, ob dieser Beutel einfach aus der Gleichung genommen werden könnte.

Forscher haben kürzlich eine mögliche Antwort vorgestellt – eine neue Technik, bislang nur an Tieren getestet, bei der eine magnetisch gesteuerte Flüssigkeit ins Herz injiziert wird und aushärtet, um den Beutel von innen dauerhaft zu versiegeln.

Frühe Tests an Ratten und Schweinen deuten darauf hin, dass diese Methode eines Tages das Schlaganfallrisiko bei Menschen mit Vorhofflimmern senken könnte.

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