Große Studie nennt ideale Kaffeemenge — Zusammenhang mit weniger Stress

Ein Kaffeeschub wird vielleicht eher mit erhöhter Wachsamkeit in Verbindung gebracht, aber eine neue Studie zeigt, dass er auch dazu beitragen könnte, das Risiko für die Entwicklung von Angstzuständen und Depressionen zu senken – und es gibt tatsächlich einen idealen Bereich, wenn es darum geht, wie viel man trinken sollte, um die beste Wirkung zu erzielen.

Die statistischen Berechnungen zeigten, dass diejenigen, die zwei bis drei Tassen Kaffee am Tag tranken, am seltensten psychische Probleme entwickelten, verglichen mit Menschen, die gar keinen Kaffee oder mehr als drei Tassen tranken.

„Es wurden J-förmige Zusammenhänge zwischen Kaffeekonsum und psychischen Störungen festgestellt, was darauf hindeutet, dass eine moderate Kaffeeaufnahme vorteilhaft für die psychische Gesundheit sein könnte“, schreiben die Forscher in ihrer veröffentlichten Arbeit. Diese J-förmige Beziehung blieb über verschiedene Kaffeesorten hinweg – gemahlen, Instant und sogar entkoffeiniert – konsistent, und die Vorteile des Kaffeekonsums waren bei Männern im Vergleich zu Frauen höher. Es gab einen J-förmigen Zusammenhang sowohl für Stimmungs- als auch für Belastungsstörungen. (Song et al., J. Affect. Disord., 2026) Die Forscher achteten sorgfältig darauf, mehrere beitragende Faktoren zu berücksichtigen, darunter Alter, Bildung, Bewegungsgewohnheiten und relevante zugrunde liegende Gesundheitszustände – was die Wahrscheinlichkeit erhöht, dass es der Kaffeekonsum war, der den Unterschied machte. Die Studie liefert jedoch keinen Beweis für Ursache und Wirkung.

Wir wissen, dass Kaffee viele verschiedene bioaktive Verbindungen enthält, und die Forscher glauben, dass einige davon möglicherweise eine beruhigende und entzündungshemmende Wirkung auf Gehirnschaltkreise haben, die mit Stimmung und Stress verbunden sind. Ähnliche Prozesse könnten das Gehirn vor Krankheiten schützen, wie frühere Studien vermuten lassen.

Da psychische Erkrankungen immer häufiger werden, besteht eine echte Dringlichkeit bei der Suche nach Behandlungen und präventiven Maßnahmen zur Bekämpfung von Stress und Angstzuständen. Einfache Lösungen, wie eine bis drei Tassen Kaffee täglich, könnten Millionen von Menschen zugutekommen.

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